Die Parkinson-Krankheit (ältere Bezeichnung: „Schüttellähmung“) ist eine langsam fortschreitende, neurologische Erkrankung. Sie ist vor allem durch Störungen der Beweglichkeit sowie des Bewegungsablaufs gekennzeichnet und vorwiegend eine Erkrankung des höheren Lebensalters. Etwa 10% der Patienten sind bei Diagnosestellung jünger als 40 Jahre. In der Regel fällt die Erkrankung zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu. In der Gesamtbevölkerung sind zwischen 100 und 200 pro 100 000 Personen betroffen. Bei Personen älter als 60 ist etwa einer von 100 erkrankt.

Trotz gewisser Hinweise ist die genaue Ursache bei der überwiegenden Zahl der Patienten bislang noch nicht geklärt. Es gibt viele Hinweise, die nahelegen, dass es mehrere ursächliche Faktoren gibt, die in der Entstehung der Parkinson Krankheit zusammenspielen.

Aktualisiert ( Freitag, 07. Mai 2010 )